Lufthansas alte Business Class

„Nehmen Sie die neue S-Klasse“, so könnte die Lufthansa für ihre neue Business Class auch werben. Im Kleingedruckten stünde: „Anspruch haben sie allerdings nur auf die alte E-Klasse.“

Was kein Autokäufer von Mercedes akzeptieren würde, ist bei der Lufthansa Programm. Großartig bewirbt sie die neue Business Class auf der Fernstrecke. Und schreibt im Kleingedruckten dazu, dass peu a peu die Kabinen umgerüstet werden, also noch nicht alle Kabinen erneuert sind. Weiterlesen

Loyalty Programme der Airlines

Um Kunden zu binden, bieten auch alle Airlines Loyalty Programme an.  Die Programme sollten dem Kunden Freude machen.
Soweit so gut. Sie machen dem Kunden aber auch viel Ärger. Gerne vergessen Fluggesellschaften  nämlich die Miles dem Kunden gutzuschreiben.
Jetzt hat der Kunde den schwarzen Peter und kann der Airline hinterherlaufen. Die Airlines sind da sehr unterschiedlich.

Die ansonsten gute Turkish Airline – European Airline of the Year – versagt mittlerweile komplett. Hatte sie früher einen einfachen und sehr schnellen email Service, so muss man heute über ein Webinterface seine Ansprüche anmelden – und hört nichts mehr von den Türken. Weiterlesen

Die Regenschauer Dusche

Regenschauer Dusche

Regenschauer Dusche

Eine prima Idee im Hotelbad: Eine „Rainshower“ Dusche, kräftiger Regenschauer wie im Urwald. Im Hamburger Park Hyatt Hotel, laut Tripadvisor Mitglieder das beste Hotel in Deutschland, gibt es so eine prima Dusche. Jedoch kann man sich nicht darunter duschen, weil die Zuführungsstange viel zu kurz ist. So duscht man die Bank, die unter der Dusche ist. Es gibt aber auch eine konventionelle Handdusche, so dass man sich „normal“ duschen kann.

Das Hyatt ist von den Tripadvisor Lesern zum besten Hotel gewählt worden Weiterlesen

Lecker Essen in Hamburg

Nach dem Einkaufen gut Essen in der Innenstadt von Hamburg? Das ist seit fast fünf Jahren kein Problem mehr. Yvonne & Alexander Tschebull betreiben im Levante Haus – das ist das Haus in dem das Park Hyatt Hotel ist – ausgesprochen erfolgreich das Tschebull. Der Laden ist immer voll!

Wir hatten eines der besten Wiener Schnitzel, die wir je hatten. Und das Kompliment kommt von einem Berliner, wo Wiener Schnitzel das Nationalgericht ist. Anschliessend gab es außerordentlich gute Salzburger Nockerln.

Es gibt verschiedene Bereiche, die aber alle mit der selben Karte bedient werden. Man kann in der Passage ganz leger sitzen, in einem bistro-artigeln Beisl, an der Bar, an blanken Tischen oder an klassisch eingedeckten Tischen.

Alexander Tschebull arbeitet mit CHROMA Kochmesser von [kochmesser.de]

Fotos von unserem Besuch auf Facebook

Hamburg Innenstadt, Mönckebergstr.7  – im ersten Stock  der Passage
Reservierung sehr empfehlenswert: 040 – 3296 4796

www.tschebull.de

Restaurants in Washington – lecker essen in D.C.

In New York ist das Essen in der Regel wunderbar, überall findet man tolle und interessante Lokale. In der amerikanischen Hauptstadt sieht es schon ganz anders aus. Hier ist alles für den amerikanischen Geschmack geändert. Das heisst, alle Gerichte sind umfangreich und wenn gekocht, dann in der Regel viel zu lange gegart. Geschmacklich ist alles auf Sahne basiert, es soll „rich“ schmecken. Was ich mit „umfangreich“ meine: Es gibt z.B. kaum einen gemischten Salat. Er hat immer Huhn oder Shrimps oder sogar Erdbeeren. Dazu kommen gewaltige Dressings und fettige Croutons und am Ende noch ein Kilo billiger (Analog?)Käse. So kann man dann die Preise hochtreiben. Und die Kalorien.
Ein wichtiger Trend sind hier Hamburger. Diese sind nicht mehr Brötchen mit Hack, Tomate, Gurke, Salat und Zwiebeln, sondern haben Weiterlesen

Lufthansas neue Business Class – wo ist sie?

„Kaufen Sie die neue S-Klasse“, so könnte die Lufthansa für ihre neue Business Class auch werben. Im Kleingedruckten stünde: „Anspruch haben sie allerdings nur auf die alte E-Klasse.“
Was kein Autokäufer von Mercedes akzeptieren würde, ist bei der Lufthansa Programm. Großartig bewirbt sie die neue Business Class auf der Fernstrecke. Und schreibt fairerweise dazu, dass peu a peu die Kabinen umgerüstet werden, also noch nicht alle Kabinen erneuert sind.

Ich fliege nicht besonders gerne Lufthansa. Ich bevorzuge Qatar Airways, Emirates, British Airways oder auch Turkish. Bei diesen Produkten weiß ich genau, was ich bekomme. Bei Qatar und Emirates guten Service, bei British ein flaches Bett und ein faires Meilenprogramm und bei Turkish gutes Essen.

Jetzt hatte Lufthansa ein günstiges Angebot zu den Sommerferien in der Business. Meine Frau wollte auch gerne Lufthansa fliegen und LH war auch nur minimal teurer als British Airways.

Also buchte ich die Lufthansa. Ich studierte vorne-sitzen.de und seatguru.com. Okay, hin die alte Business Class, bei einem 8stündigen Tagesflug sollte das okay sein,  zurück die neue mit flachem Bett.
Beim Einchecken in Frankfurt fragte ich den sehr netten Agent, ob der Rückflug auch wirklich mit der neuen Business Class sei. Er konnte das nicht sagen. Selbst die eigenen Mitarbeiter bekommen keinen Informationen. Der sehr bemühte Mitarbeiter rief dann eine Hotline an, der Rückflug ist auch alte Businessklasse!
Ich bin dann zum Ticketing, dort wurde mir mitgeteilt, ich könne nicht umbuchen. Im meinem Beförderungsvertrag stünde auch ganz klar, das ich keinen Anspruch auf eine bestimmte Ausstattung habe. Auch die Leiterin der Lounge war schwer empört, dass ich eine neue Ausstattung verlange und sogar eine Umbuchung haben wollte. Darauf habe ich keinen Anspruch. Ob ich meinen Vertrag nicht gelesen habe?

Die Lounge selber ist sehr groß und voll. Es gibt drei Kaffeemaschinen. Keine funktionierte richtig. Kein Cappuccino. Nur Kaffee war möglich. Kuchen war auch gerade alle. Aber es gab Wiener mit Ketchup als „Spezialität des Tages“. Später gab es auch wieder diesen Blechkuchen vom Billigbäcker, den ich ganz gerne esse (die guten Patissiers dieser Welt mögen wir verzeihen!). Es gab auch Peanuts und Haribo Colorado.
Insgesamt ist die Lounge recht ärmlich verglichen mit der von British Airways in London. Aber besser als die von IBERIA in Madrid.

Am Gate war es recht chaotisch, der Eingang für Business wurde von Economy Passagieren gestürmt, verständlich, es gab nur ein Gate pro Klasse. Familien sollte zu einem extra Gate. Eine recht unfreundliche Mitarbeiterin schnauzte mich an, das Gate sei NUR für Familien. Meinen Sohn sah sie nicht. Am Flieger wartete ein Unteroffizier, der mich anbellte „Passport“. Ein Willkommen sieht anders aus.

In der recht abgenutzten Kabine, der Sitz war auch dreckig, waren die Stewardessen der einzige Lichtblick. Immer nett und bemüht, den Gast glücklich zu machen. Allerdings auch mit recht flotten Mundwerk. Das könnte nicht jedem Passagier gefallen. Zuerst war der Flieger sehr heiß, dann sehr kalt.

Das Essen war okay, aber nicht doll. „King Prawns“ waren eisig kalt, Guacamole okay, Salat nur Grün. Beim Hauptgang waren das Filet und Gemüse zerkocht, die Bäckchen dagegen lecker. Natürlich nicht wie bei Markus Semmler in Berlin, aber essbar. Das Rinderfilet war so zäh, das mein Messer es nicht schaffte. War nicht schlimm, es war sowieso nicht lecker.
Wir hatten Obstsalat mit Blaubeeren. Da war überwiegend Apfel mit drei Blaubeeren. Und es schmeckte gesüßt. Junior hatte eine optisch ansprechende Triologie der Maracuja, die ihm auch schmeckte. Toll war das nicht!

Sehr gut klappte das Priority Gepäck. Es kam wirklich am Anfang. Nur mussten wir eine ganze Stunde auf unseren Kindersitz warten, trotz Priority.

Man muss schon Lufthansa sehr lieben, wenn man bevorzugt – die recht teure – Lufthansa fliegt. Wir würden Intercontinental doch eher BA oder eine Airline aus Middle East bevorzugen.

Dollar Rent a car – USA

Billig kann ja so teuer sein!

In den USA fahre ich gerne mit Hertz Mietwagen. Die haben einen guten Service und sind freundlich. Wenn man sich beschwert, wird man ernst genommen.

Allerdings verlangen die für einen one-way-rental 250 US$ extra. Auch die Miete selber ist etwas teurer als bei der Konkurrenz.

Aus diesem Grunde buchte ich bei Dollar. 55 € am Tag kostete der Premium Wagen, einen Ford Crown Victoria. 100 Dollar die Einwegmiete bei AutoEurope. Weiterlesen

AKA Times Square New York City

Das AKA ist ein Apartment Hotel um die Ecke des Times Square. Zentraler kann man kaum noch wohnen. Wir hatten ein 1 BR Apartment. Das bedeutet ein Schlafzimmer mit einer Wohnküche. Wir buchten für 10 Tage für 315 US$/Tag, mit Steuern kommt das auf knapp 370 $ pro Nacht.

Wir baten um ein _ruhiges_ Zimmer in einem hohen Stockwerk. Wir bekamen das Zimmer genau über dem Eingang. Die Fenster sind sensationell. Sie sind 100 % schallun-isoliert. Es ist, als ob man auf der Strasse steht. Und die Ecke ist nicht ohne! Hier ist 20 Stunden am Tag Krach. Speziell nachts sind die Liefer-LKWs aktiv, natürlich bei laufendem Dieselmotor. Aber auch Strassenbau wird nachts gerne gemacht. Unser Schlafzimmer war weit hinten an einem „Lichtschacht“. Nun mag das ein „Licht“schacht im 11. Stock sein, im 2. Stock ist es nur Tag und Nacht duster. Leider wird der Schacht von Rauchern als Ascher benutzt, obwohl das Hotel 100 % Nichtraucher ist. Ich frage mich, wie die die Fenster geöffnet bekommen. Weiterlesen

Le Meridien Flughafen Hotel, Dubai

Wir wurden von Emirates wegen Überbuchung trotz gültigen Boarding Passes nicht befördert. Übrigens ohne Ausgleichsanspruch wie bei europäischen Fluggesellschaften. Bei nicht europäischen Gesellschaften ist man deren Gnade ausgeliefert. So mussten wir eine Nacht in Dubai verbringen. Businessgäste werden im Le Meridien in der Nähe des Flughafens untergebracht.

Die Emirates bieten einen Chauffeur Service gratis für Business Gäste an. Meine Frau und ich hätten sogar Anrecht, auf getrennte Wagen, Junior hat den Service nicht. Auf dem Flughafen gibt es einen großen, trostlosen Wartebereich für den Limoservice. Der sieht dann so aus, dass möglich viele in einen Minibus gepfercht werden. Wieder hat die Emirates großartige Werbeversprechen und hält nichts. Weiterlesen

Wer programmiert die Webseiten?

Immer wieder bin ich erstaunt, wie schlampig doch manche Webseiten programmiert sind. Die Programmierer sollten mal den Endverbraucher erst testen lassen.

Besonders freut es mich, dass Emirates jetzt mit mir Spanisch sprechen wollen und British Airways (BA) möchte es auf Englisch, obwohl beide auch Deutsch sprechen. Die Newsletter kommen – trotz korrekter Einstellung auf der Webseite – in den Fremdsprachen.

BA hat zumindest einen Kundenservice, an dem man sich auch wenden kann. Ich werde mal anfragen, ob ich den Newsletter auch in Deutsch bekommen kann, wie früher auch.