Hotel Windsor, Taichung

Nach der sehr guten Erfahrung im Hotel Eclat in Taipeh ist es natürlich für das Nachfolgehotel immer schwer.  Das Windsor macht es einen leicht, es zu hassen. Schon beim Check in um 13.30 Uhr: „Sorry Sir, but Check in is at three.“ Ich bat zu gucken, ob wirklich nichts frei sei. Unser Zimmer sei nicht frei. Vielleicht ein anderes? Sie sucht hektisch im Computer. Alles schmutzig. Im Hotel ist nichts los. Sehr unwahrscheinlich. Okay, dann möge sie uns doch die Zimmerschlüssel geben. Das geht nun gar nicht, wir müssen die am Abend abholen, wenn wir wiederkommen. Abends ist es knüppeldickevoll und wir warten, die Zimmerschlüssel zu bekommen. Man bringt uns dann zum Fahrstuhl. Weiterlesen

Hotel Eclat, Taipeh

Aufmerksame Leser wissen es. Ich verbringe weit über 100 Nächte im Jahr in 4-5 Sterne Hotels. Meistens bin ich doch recht unzufrieden, weil die Hotels nicht anständig arbeiten. Beim Hotel Eclat in Taipei ist es anders. Das ist wirklich sehr gut. Nicht das es perfekt ist, es bemüht sich jedoch perfekt zu sein.

Die Angestellten sind nicht nur liebenswürdig, sondern – und das ist auch in Taiwan sehr selten – kompetent. Weiterlesen

Marina Bay Sands Hotel, Singapore

Leben wie im Bahnhof

Meine Frau wollte unbedingt wegen des Pools nach Singapur, ich wegen Andre. Über Andre, sehr, sehr gut, schreibe ich später. Jetzt geht es um das Marina Bay Sands Hotel.

Ich meinte dann, wir sollten uns ein gutes Hotel nehmen, dass die Hälfte kostet und eine Eintrittskarte für den Pool kaufen. Leider ist der Pool nur für Hotelgäste. Weiterlesen

Einen Flug buchen

Eigentlich, so sollte man denken, eine ganz einfache Sache.  Nur darf man nicht das billigste Angebot finden wollen und vielleicht noch komplizierte Gabelflügel in verscheidenen Klassen buchen.

Aber von vorne. Ich muss zur Messe nach Frankfurt und das von Bahrain aus. Nach Frankfurt würde ich gerne Business fliegen, weil es ein Nachtflug ist.  Zurück kann es auch Eco+, diese neue „Premium Economy“  Klasse, die etwas mehr Beinfreiheit als die Holzklasse bietet, weil es ein Tagesflug ist. Ich möchte mit meiner Frau fliegen. Weiterlesen

Autovermietung

Jeder, der öfter Auto mietet, kennt das.
Der ausgesprochen freundliche Agent hat die gute Nachricht: „Statt eines modernen Mitsubishi Lancers (Neupreis ca. 19.000 Euro) habe ich Sie upgegradet auf einen nagelneuen Peugeot 301 (eine Dacia Konkurrenz, die von Dongfeng in China hergestellt wird und in jeder Beziehung an eine schlechte Logan Kopie erinnert und 9000 Euro – mit Klimanalage und Automatik, aber ohne Airbag – kostet).“

Danke, ich würde aber lieber den Mitsubishi haben.
Der ist aus. Deswegen kann ich Sie ja so großzügig upgraden

Mehr zum Thema Automieten

Die Goldkarte

Geschafft. 1510 Statuspunkte. Genau ausgerechnet. Gelitten auf Iberia Flügen, den (für Silberkunden kostenloses) Notausgang genossen bei Air Berlin. 26 Stunden Verspätung mit Qatar Airways. First Class mit Cathay von Taiwan nach Hongkong, weil man die 60 Punkte brauchte und es nicht so teuer ist. Außerdem ist Cathays First schon geil!
Nun in London. Mit 1510 Punkten in die First Class Lounge. Bisher kannte ich die nur von außen, durch die Scheibe guckend. Da wollte ich auch mal rein. Wo British Airways seine besten Kunden empfängt. Dazu gehören. Nicht wie bisher in der schnöden Business Lounge. Jetzt bin ich drin.
Und stelle fest, das unsere kleine Dilmun Lounge gar nicht so schlecht ist, auch wenn gestern Nacht das Tabouleh strohig war. Weiterlesen

Die vierte Klasse

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich gerade in einer 777-200, der Standard Langstreckenmaschine bei British Airways.
Die Maschine hat 4 Klassen. Ich habe schon alle vier Klassen ausprobiert.
Meine Lieblingsklasse ist die Business class „innen“. Wenn man zu Zweit fliegt, ist man in der mittleren Reihe – Bestuhlung 2-2-2 im Fischgrät – recht gut abgeschirmt.
Die Erste Klasse ist zwar besser, aber in meinen Augen nicht das Geld wert, circa das achtfache des Economy Tickets. In der Ersten ist das Bett breiter und länger, in der Business Class für einen 190 cm Mann gerade noch ausreichend.
Heute fliegen wir in der Premium Economy. Weiterlesen

UM – das unbegleitete Kind fliegt alleine

Wir reisen viel und auch unser 8jähriger Sohn fliegt des öfteren alleine. Er ist dann ein UM – ein unacompanied minor (UM), ein alleinfliegendes, unbegleitetes Kind, auf dass die Fluggesellschaft aufpasst, bzw. aufpassen sollte. Ein Service der Fluggesellschaften.
Wenn man das Kind bei der Fluggesellschaft abgibt, füllt man ein Begleitdokument aus, das ungefähr so aussieht: http://www.airberlin.com/umnr.pdf .
Jetzt wird das Kind am Check-in in Empfang genommen; an deutschen Flughäfen dürfen die Eltern das Kind meist bis zum Flugzeug-Einstieg begleiten. Im Flugzeug sitzt das Kind in der Nähe der Stewardessen, damit die mal ein Auge darauf werfen können. Bei einem Umstieg übernimmt ein Mitarbeiter der Fluglinie das Kind, betreut es  auf dem Flughafen und bringt es zum Anschlußflug. Weiterlesen