{"id":516,"date":"2015-12-30T08:04:07","date_gmt":"2015-12-30T06:04:07","guid":{"rendered":"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/?p=516"},"modified":"2016-04-16T20:39:43","modified_gmt":"2016-04-16T18:39:43","slug":"marriott-at-circular-quay-sydney","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/marriott-at-circular-quay-sydney\/","title":{"rendered":"Marriott at Circular Quay, Sydney"},"content":{"rendered":"<p>Die Gattin wollte Silvester das Feuerwerk an der Oper in Sydney sehen, also sind wir nach Australien geflogen. Zuerst waren wir eine Woche in Melbourne im Park Hyatt. Das Hyatt hat einen gewaltigen Renovierungsstau von 16 Jahren. Wie immer, wenn man so etwas anspricht, sagen die Hotelmanager: Im n\u00e4chsten Jahr renovieren wir. Meist wird dann die Lobby renoviert. Und diese Jahr wohnte man in einem ollen Zimmer.<\/p>\n<p>Marriott schrieb mich an, dass man die Regeln des Loyalty Programms verbessert habe und deswegen meine gesammelten Punkte am Ende des Jahres verfallen werden. So buchte ich schnell das F\u00fcnf-Sterne Marriott Hotel (Gruppe 8 = besonders gut) in Sydney f\u00fcr eine Woche und bekam noch 100.000 Avios bei <!--more-->British Airways. So konnte ich fast alle Punkte retten.<\/p>\n<p>Von Melbourne sind wir f\u00fcr ganz wenige Avios (vielelicht 8000 p.P. &#8211; ich erinnere mich nicht) und 20 Euro komfortabel mit Qantas in der Business Class geflogen. Die Lounge von Qantas in Melbourne ist gigantisch gro\u00df und in zwei Teile unterteilt: Statuskunden und BusinessClass Flieger. Wobei der Unterschied nicht so gro\u00df ist.<\/p>\n<p>In Sydney nahmen wir ein Taxi am Flughafen und sind zum Marriott. Das liegt am Circular Quay, dem Hauptbahnhof f\u00fcr F\u00e4hren. In dieser Gegend m\u00f6chten die meisten Touristen wohnen und alle internationalen Hotelketten sind hier vertreten. Die Ecke ist touristisch, aber auch der CBD liegt hier, das zentrale Gesch\u00e4ftsviertel, mit vielen kleinen Kaffeebars, gro\u00dfen Foodcourts, Kaufh\u00e4usern und vielem mehr. \u00dcber die Feiertage hatten jedoch alle Kaffebars und Foodcourts geschlossen.<br \/>\nAm Marriott angekommen, wurde uns gleich das Gep\u00e4ck abgenommen. Im Hotel selber war es eisig kalt in der Lobby und auch im Zimmer war die Klimaanlage auf frostige 16\u00b0C eingestellt. Gottseidank kann man die Klimaanlage individuell bedienen und wir schalteten sie gleich aus. Fenster liessen sich leider nicht \u00f6ffnen.<br \/>\nAls meine Frau unser Zimmer 1507 sah, meinte sie gleich: Die haben uns dieses\u00a0 Zimmer gegeben, weil wir nichts bezahlen. Der Blick auf die abbl\u00e4tternde Farbe des Nachbarhauses (Stadtblick). Das Zimmer ist ung\u00fcnstig geschnitten, viel Flur, enges Schlafzimmer. Einige M\u00f6bel waren erneuert, bei anderen, wie dem Schreibtischstuhl, bl\u00e4tterte bereits das Leder ab. Leider gab es auch gar keine individuellen Leselampen in dem komischen Bett, dass wie eine Schachtel designed war. Steckdosen waren nur australisches System.<\/p>\n<p>Das Bad war teilrenoviert. Man hat die Badewanne rausgerissen und stattdessen eine Dusche eingebaut. Der neue Duschkopf ist so niedrig angebracht, dass ich mir den Kopf gestossen habe. Die Glasscheibe, die verhindern soll, dass das Wasser in das Bad spritzt, ist 10 cm zu kurz, so dass man das Bad immer mitduscht. Beim Waschbecken hat man das alte Granitensemble und Spiegel drin gelassen. Leider auch das Becken selber, das tiefe Risse und viele Schrammen hatte. Einen Vergr\u00f6\u00dferungsspiegel gab es nicht. Der Kaltwasserdruck war extrem gering. Das reklamierten wir mehrere Male, ohne das irgendetwas passierte.<br \/>\nDas neue Bad wurde mit wei\u00dfen, quadratischen 25&#215;25 cm Fliesen gefliest. Dadurch sah es aus wie in einer Anstalt. Verst\u00e4rkt wurde dieser Eindruck durch die billigen Edelstahllichtschalter der Marke &#8222;Unkaputtbar&#8220;, die das gesamte Zimmer schm\u00fcckten. So \u00e4hnlich stelle ich mir auch den Knast vor \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Als wir am Telefon nach einem Adapter fragten, war das wie ein Antrag auf einen Bankkredit. Wir m\u00fcssten in Person uns den abholen und 10 $ pro Adapter hinterlegen. Da explodierte meine Frau und sagte: Beim Einchecken haben Sie uns bereits 1000 $ auf der Kreditkarte geblockt, da wird es ja wohl m\u00f6glich sein, einen Adapter zu bekommen. Der kam danach auch.<\/p>\n<p>An drei von sieben Tagen bekamen wir zwei kleine Flaschen Mineralwasser, an sechs von sieben Tagen neue Teebeutel und Pulverkaffee. Zeitungen gibt es gar nicht aufs Zimmer, die werden vor den Fahrst\u00fchlen ausgelegt. Einen Abendservice bietet das Hotel nicht an. Schuhputzen ist sehr kompliziert, da mehrere Abteilungen involviert sind. Wir haben dann darauf verzichtet.<br \/>\nBeim Internet konnte ich zwischen schnellen und sehr schnellem Internet w\u00e4hlen, beide gratis. Ich w\u00e4hlte das sehr schnelle. Es hatte eine Downloadrate von 500 kbits\/sec., also einem halben Megabit. Gut, dass ich sehr schnelles Internet gew\u00e4hlt habe!<\/p>\n<p>Den ersten Tag gingen wir zum Fr\u00fchst\u00fcck im 2. Stock. Die Bestuhlung war fleckig und sch\u00e4big. Der Stuhl gab auf der Sitzfl\u00e4che kaum noch halt, man versank in ihm wie auf einer Toilette. Die Speisen waren von niedriger Qualit\u00e4t. Es gab keine frischgepressten S\u00e4fte oder sch\u00f6nes Obst, wie derzeit auf dem Markt angeboten wird (Kirschen, Erdbeeren etc). Die Pancakes lagen wohl sehr lange auf dem Buffet. Nur Toastbrot, kein richtiges Brot.<br \/>\nDer Kaffee war sehr gut. Das Fr\u00fchst\u00fcck ist nicht gerade billig: 38 $ pro Kopf. Wir gingen nie wieder hin.<\/p>\n<p>Fazit: das Marriott bietet keine Gastlichkeit, nichts ist durchdacht. Es gibt sehr wenig Service und gerne wird jeder Service extra berechnet.\u00a0 Von F\u00fcnf Sternen meilenweit entfernt. Wir w\u00fcrden es bei 3 bis 3plus ansiedeln. Wer eine gute Rate bekommt, kann es sich aufgrund der Lage \u00fcberlegen. Zu den Feiertagen war die Rate exorbitant!<br \/>\nEs ist selten, aber wir waren wirklich gl\u00fccklich, als wir nach einer Woche das Hotel verlassen haben. Gl\u00fccklich, dass wir gehen konnten.<\/p>\n<div id=\"attachment_520\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-12-27-13.16.51.jpg\" rel=\"attachment wp-att-520\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-520\" data-attachment-id=\"520\" data-permalink=\"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/marriott-at-circular-quay-sydney\/2015-12-27-13-16-51\/\" data-orig-file=\"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-12-27-13.16.51.jpg\" data-orig-size=\"2560,1448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;HTC One&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1451222211&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.82&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;250&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.04&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"2015-12-27 13.16.51\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Ein Stuhl, der sich langsam selber aufl\u00f6st &lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Ein Stuhl, der sich langsam selber aufl\u00f6st &lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-12-27-13.16.51-1024x579.jpg\" class=\"size-medium wp-image-520\" src=\"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-12-27-13.16.51-300x170.jpg\" alt=\"Ein Stuhl, der sich langsam selber aufl\u00f6st \" width=\"300\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-12-27-13.16.51-300x170.jpg 300w, https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-12-27-13.16.51-768x434.jpg 768w, https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-12-27-13.16.51-1024x579.jpg 1024w, https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-12-27-13.16.51-500x283.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-520\" class=\"wp-caption-text\">Ein Stuhl, der sich langsam selber aufl\u00f6st<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_519\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-12-27-13.17.19.jpg\" rel=\"attachment wp-att-519\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-519\" data-attachment-id=\"519\" data-permalink=\"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/marriott-at-circular-quay-sydney\/2015-12-27-13-17-19\/\" data-orig-file=\"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/2015-12-27-13.17.19.jpg\" data-orig-size=\"2560,1448\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;HTC One&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1451222239&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.82&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;125&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.01&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"2015-12-27 13.17.19\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Waschbecken Marriott &amp;#8211; 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