{"id":397,"date":"2015-02-11T15:14:41","date_gmt":"2015-02-11T13:14:41","guid":{"rendered":"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/?p=397"},"modified":"2015-07-02T17:15:02","modified_gmt":"2015-07-02T15:15:02","slug":"goodbye-british-airways","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/goodbye-british-airways\/","title":{"rendered":"Goodbye, British Airways"},"content":{"rendered":"<p>Vielflieger kennen das. Man fliegt jahrelang mit &#8222;seiner&#8220; Airline und ist mehr oder weniger zufrieden. Die Preise sind akzeptabel, das Loyaltyprogramm gut und die Sitze bequem.<br \/>\nEines Tages jedoch \u00e4ndert sich das. So geht es uns mit British Airways. Als erstes stellte ich fest, dass die Preise von unserer Rennstrecke pl\u00f6tzlich 60% teurer wurden, obwohl sich die Kerosin Preise halbierten. Statt 2000 Euro f\u00fcr Bahrain &#8211; Berlin via London werden jetzt 3000 in der Businessklasse aufgerufen. <!--more--><br \/>\nDa fliegen wir jetzt Kontrastprogramm: f\u00fcr 250 Euro Return mit Pegasus Airlines. 1750, bzw jetzt 2750 Euro gespart! Und das mal drei. Das ist richtiges Geld. Da zahle ich gerne 80 Euro Aufpreis pro Kopf hin- und zur\u00fcck f\u00fcr die Notausgangsreihe und 15 Euro f\u00fcr die Lounge in Istanbul.<\/p>\n<p>British Airways &#8222;verbesserte&#8220; jetzt sein Loyaltyprogramm. Die Vielflieger Foren toben. Eine wahre Verschlechterung, die man als Verbesserung verkauft. Nimmt man den Kunden gar nicht ernst? Veralbern kann ich mich selber.<\/p>\n<p>Die Maschinen werden immer \u00e4lter und die Sitze immer kaputter. Und schmutzig ist es in den Maschinen auch. Bisher, heute nicht, gab es immer feuchte T\u00fccher zur Erfrischung, die wir auch dazu benutzen, den Sitzplatz zu s\u00e4ubern. Gibt es nicht mehr. In der Businessklasse gab es bisher einen gef\u00fcllten Kulturbeutel. Jetzt gibt es noch eine Stofftasche, die an einen Turnbeutel erinnert, aber viel d\u00fcnner ist. Selbst der billige Plastikkamm fehlt nun im Beutel.<br \/>\nUnd das Catering war nur gut, als Simon Hulstone zu den Olympischen Spielen auftischte. Das heutige Essen in der Business Class Mittelstrecke war bis auf das sehr gute Obst &#8211; wie man Orangen und Grapefruits filetiert, kann Alex Moser vom Hyatt zeigen &#8211; nicht f\u00fcr den menschlichen Verzehr geeignet und ist wohl au\u00dferhalb von Gro\u00dfbritannien eher ungenie\u00dfbar.<\/p>\n<p>Das Umsteigen in London Heathrow war schon immer eine Katastrophe. Unfreundliche Abfertigung, langatmig und trotz Fastlane ewig dauernd. Dazu kommt, da\u00df das Gate erst 20 Minuten vor Gatesschlu\u00df angegeben wird, man deswegen immer in Eile ist. Wenn die Airline sich versp\u00e4tet ist das wohl in Ordnung, wenn jedoch Sie sich 2 Minuten versp\u00e4ten, werden Sie nicht mitgenommen. Auf dem Flughafen kobern einen die Verk\u00e4ufer schlimmer als die M\u00e4dchen von St. Pauli an, damit man Duty Free Zeug kauft. Wobei es ja gar nicht zollfrei ist, da der Anschlussflug in die EU geht.<\/p>\n<p>In der First Class Lounge, die wir durch <a title=\"Die Goldkarte\" href=\"https:\/\/gourmet-report.de\/blog\/die-goldkarte\/\">Status<\/a> betreten d\u00fcrfen, ist es genauso schmuddlig wie in der Businessklasse Lounge. Theoretisch wird hier am Tisch bedient. Jedoch sind die Kellner mufflig unmotiviert. &#8222;Sir, you&#8217;ll get at the Buffet.&#8220; Und warum steht es auf der Karte? Nach 30 Minuten kommt dann ein Breakfast Sandwich, von au\u00dfen verkokest, das Spiegelei hart, der Bacon lecker, das Toast ungenutztere und alles ziemlich kalt. Dazu kommt, dass das Internet unzuverl\u00e4ssig ist.<br \/>\nMerkw\u00fcrdig, wie BA mit seinen besten Kunden umgeht, die 4000-18.000 Euro f\u00fcr Ihren Flug zahlten.<\/p>\n<p>Innereurop\u00e4ische Anschlussfl\u00fcge sind eine Zumutung in der Business Class. Man sitzt eng wie in der Eco, nur der Mittelsitz ist blockiert. Man zahlt aber das dreifache. Noch nicht einmal eine deutsche Zeitung gibt es.<\/p>\n<p>Deswegen, liebe BA, sei nicht verwundert, wenn wir jetzt erstmal andere Airlines nehmen, die sich mehr M\u00fche geben (Cathay, Qatar) oder billiger sind (Lufthansa, Pegasus). Wenn Du Deine Kunden wieder ernst nimmst, kommen wir gerne wieder.<\/p>\n<p>Allerdings kann man die Meilen derzeit super bei anderen Airline Partnern von Oneworld einsetzen, mit guter Verf\u00fcgbarkeit. F\u00fcr wenige Meilen und sehr geringen Aufpreis benutzen wir S7, Quantas und airberlin. Letzte sogar bis nach Teneriffa. British Airways bietet einzig von und nach London innereurop\u00e4isch gute Angebote an, bei denen sich der Meilen Einsatz auch lohnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielflieger kennen das. Man fliegt jahrelang mit &#8222;seiner&#8220; Airline und ist mehr oder weniger zufrieden. Die Preise sind akzeptabel, das Loyaltyprogramm gut und die Sitze bequem. Eines Tages jedoch \u00e4ndert sich das. So geht es uns mit British Airways. 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